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	<title> &#187; Paradies</title>
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	<description>Reisegeschichten aus aller Welt</description>
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		<title>Ein Ort voller Leere</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 16:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Portugal]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wer Einsamkeit sucht, findet sie hier. Wer sie nicht sucht, auch. Armaçao de Pera ist die schönste aller Einsamkeiten.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Wer Einsamkeit sucht, findet sie hier. Wer sie nicht sucht, auch. Armaçao de Pera ist die schönste aller Einsamkeiten.</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das flip-flop-flip-flop meiner Schritte war dieses Mal besonders laut. Es gab kaum ein anderes Geräusch, um mein aufdringliches Gehgeräusch zu übertönen. Es kam mir wahnsinning penetrant vor. Zu penetrant für diesen ruhigen Ort. Ich flip-flopte durch die Straßen von Armação de Pera. Ein kleines, hübsches, unschuldiges Örtchen an der portugiesischen Algarve, in dem es kaum einen anderen Flip-Flopper gab. Nicht weil die Menschen hier dem Schuhwerk abgeneigt sind, sondern weil die Menschen hier der Straße abgeneigt sind. Oder weil es sie gar nicht gibt, da bin ich mir bis heute nicht sicher.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-704" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/1_gelbesHaus-808x704.jpg" alt="1_gelbesHaus" width="808" height="704" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-707" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/4_BlickBalkon-808x465.jpg" alt="4_BlickBalkon" width="808" height="465" /></p>
<h3></h3>
<p>Der Ort ist bestückt mit großen Bauten voller wunderbarer Wohnungen mit großen Terassen und Meerblick. Bauten, die so einige Menschen unterbringen könnten. Jedoch so unbelebt wie Geisterhäuser wirken. Die Rolläden aller Fenster aller Häuser sind geschlossen. Türen scheinen sich niemals zu öffnen. Wenn irgendwo Wäsche hängt, hängt sie dort wahrscheinlich seit Jahrzehnten.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-705" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/2_Häuserfront-808x606.jpg" alt="2_Häuserfront" width="808" height="606" /></p>
<h3></h3>
<p>Den Pflastersteinen in den Gassen werden Tritte verwehrt. Es gibt Wege am Meer, die von den Büschen, nicht von den Menschen erobert wurden. Die schönsten Plätze existieren, damit sich niemals jemand auf ihnen niederlässt. Der perfekte Ausblick ist da, um nicht gesehen zu werden.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-709" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/6_Wäsche-808x606.jpg" alt="6_Wäsche" width="808" height="606" /></p>
<h3></h3>
<p>Vor lauter Ruhe vergisst der Ort, dass Wasser Geräusche macht. Mitten in der Stadt ist ein Kreisel mit Springbrunnen, der vom Obergeist der Stadt nur an besonderen Tagen angestellt wird. Wenn er läuft, macht auch dieser kaum einen Klang. Nur wenn man ganz genau hinhört, hört man ein leises Rauschen und Spritzen.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-714" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/10_Graffitihaus-808x606.jpg" alt="10_Graffitihaus" width="808" height="606" /></p>
<h3></h3>
<p>Rund um den Ort sind traumhafte Strände mit weißem Sand, wildem Wasser, verborgenen Steinhöhlen und keinen Menschen. Dabei kenne ich auf Anhieb drei, die diese Strände nie wieder verlassen wollen würden.</p>
<p>Bei all dem ist Armaçao de Pera aber kein trauriger Ort. Im Gegenteil – er ist gefüllt mit Leere und Leichtigkeit. An jeder Ecke liegt eine entspannte, wohlige Stimmung in der Luft. Eine Stimmung, die von niemandem gestört wird, die auch ganz sicher am nächsten Tag noch dort sein wird und die jedem zum Innehalten einlädt.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-722" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/17_BlueHouse-808x606.jpg" alt="17_BlueHouse" width="808" height="606" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-703" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0_TITELIMG_2299-808x460.jpg" alt="0_TITELIMG_2299" width="808" height="460" /></p>
<h3></h3>
<p>Alles ist bereit. Stühle, die gepolstert und belehnt zum Sitzen einladen. Bänke, die besser nicht ausgerichtet sein könnten. Schattenspender, an genau der Stelle, wo die Sonne richtig knallt. Frischer Duft von Galão und Eiergebäck liegt in der Luft. Wenn Markt ist, trägt Armaçao die buntesten Farben all der frischen Früchte.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-724" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/19_restaurant-808x614.jpg" alt="19_restaurant" width="808" height="614" /></p>
<h3></h3>
<p>Hier und da findet man mal jemand, wenn der Galão besonders gut ist oder die Früchte besonders frisch. Doch dann wird auch nur genossen – kein Reden über das Nötigste hinaus, kein Bewegen über das Nötigste hinaus. Und trotzdem voller Freundlichkeit und Fröhlichkeit.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-727" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/22_Café-808x534.jpg" alt="22_Café" width="808" height="534" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-731" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/26_Mann-808x606.jpg" alt="26_Mann" width="808" height="606" /></p>
<h3></h3>
<p>Und wenn man dann mal mit jemandem spricht, dann ist dieser Armaçao in Persona: Ruhig, entspannt und gastfreundlich. Genau wie die alte Dame Atalia, die als einzige auf ihrem Balkon in einem Hochaus voller Balkons stand, von meinem Fotografieren angetan war und mich bat, ein Bild von ihr zu machen. Obwohl mein Portugiesisch auf’s Minimalste begrenzt ist, hielten wir auf wundersame Weise einen netten Plausch. Sie sagte, sie genieße die Ruhe und die gute Luft auf ihrem Balkon. Anschließend diktierte sie mir ihre Adresse und ich schickte ihr nach meiner Rückkehr das Bild.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-730" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/25_Emilia-808x628.jpg" alt="25_Emilia" width="808" height="628" /></p>
<h3></h3>
<p>Armaçao de Pera ist ein Ort voller Leere und gleichzeitig voller Lebenskraft. Ein Ort, der Lebendigkeit in sich trägt. Nämlich ein Ort, an dem du erkennst, wo das wahre Leben stattfindet: In dir selbst.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<hr />
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<p><strong>Warst du auch schon einmal an der Algarve? Schreibe einen Kommentar!</strong></p>
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		<title>Happy caribbean Birthday!</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2015 20:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Globale Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Honduras]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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		<category><![CDATA[Paradies]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das beste Geburtstagsgeschenk kann man nicht kaufen und braucht man nicht tragen. Es ist eine innere Einstellung.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wache auf, über mir mein Moskitonetz, neben mir eine Karte. Es ist schön unter einem Moskitonetz aufzuwachen. Die Welt darunter ist weiß und gemütlich und irgendwie eingelegen. Die Welt außerhalb ist zu verschwommen, um wirklich zu existieren. Sie wird erst real, wenn man sich für sie entscheidet und unter dem Netz hervorkriecht. Es ist auch schön neben einer Karte aufzuwachen. Es ist etwa halb neun und meine Mitreisenden Sani und Joelito sind schon ausgeflogen zu ihrem frühen Tauchkurs. Sie haben mir diese Karte hinterlassen, eine selbstgebastelte. Außen rot mit weißen Punkten, innen blau mit eingeklebten bunten Buchstaben. Jeder dritte ist durch Reisestrapazen abgefallen und mit einem Kuli wieder nachgezeichnet: HaPpY BIrtHDaY!</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-628" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0.KarteI-808x606.jpg" alt="0.KarteI" width="808" height="606" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-634" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0.SaniJoelito-808x538.jpg" alt="0.Sani&amp;Joelito" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Daneben liegt noch etwas: Eine Packung meiner hiesigen Lieblingskekse. Alle sind durch Reisestrapazen zerkrümelt. Es ist eine Packung meiner hiesigen Lieblingskekskrümel. Ich lese die Karte viel zu lange, als man eigentlich dafür braucht. Dann starre ich sie noch etwas an. Sie ist viel hübscher, als ich mir je eine Karte aus einem Backpack hätte vorstellen können. Irgendwann entscheide ich mich für die Außenwelt und krieche unter dem Netz hervor und gleich weiter auf die Terrasse. Hier wartet schon die Karibik auf mich: Sonne, Meer, Palmen und Sandflöhe.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-615" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0.Bird_Sea-808x538.jpg" alt="0.Bird_Sea" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Wie ich es in meiner Karibikroutine jeden Morgen tue, krame ich meine Matte heraus und mache eine Yogaklasse. Das ist eh jeden Morgen anders, aber diesen Morgen ganz besonders gut. Atmung und Bewegung sind im mühelosen Einklang, Figuren formen sich wie von selbst und beim Shavasana sinke ich so tief in den Boden, dass ich sogar endlich einmal spüre, wovon mir schon ein paar Ureinwohner Utilas berichtet hatten: Manchmal, wenn sie gerade ganz ruhig auf dem Boden sitzen, spüren sie ein ganz sanftes Erdbeben tief drinnen in der Erde. Es fühlt sich verwirrend an. Da es ein unbekanntes Gefühl ist, versucht mein Gehirn zunächst bekannte Erklärungen zu finden. Ein Hund, der mit ziemlich intensiven Schritten auf der Terrasse umherläuft. Oder jemand, der genau unter mir ziemlich fest an den Terrassenstützen rüttelt. Aber da ist kein Hund und kein Rüttler. Ein bisschen unheimlich und zugleich aufregend so etwas so tief aus der Erde zu spüren.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-626" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0.Hammock_me-808x538.jpg" alt="0.Hammock_me" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Als mir mein Gehirn vortäuscht, dass der Hund immer riesiger wird je näher er auf mich zuläuft, wird es zu verrückt. Ich springe auf und unter die Dusche. Unter der Dusche bin ich auch gerne, fast genauso gerne wie unter’m Netz. Danach stolpere ich raus auf die Straße. Die einzige Straße auf dieser karibischen Insel Utila. Gleich um die Ecke begrüßt mich der ältere, freundliche Mann, der oft dort sitzt: „Hello Princess! Today we got god’s blessing: the wind.“ Und er hat Recht, denn wenn es Wind gibt, gibt es keine Sandflöhe und wenn es keine Sandflöhe gibt, gibt es nichts, dass dir das Karibikfeeling zerstört und dich einfach nur nach einer neuen Haut suchen lässt.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-635" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0.Sea_-808x538.jpg" alt="0.Sea" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Nach Frühstück muss ich trotzdem suchen und komme dabei an der Tauchschule von Sani und Joelito vorbei. Also schaue ich mal, was die beiden gerade treiben. Als hätten sie auf mich gewartet, kommen sie gerade pitschnass aus dem Wasser und stimmen zum ersten Geburtstagsständchen an. Dreistimmig von Sani, Joelito und Ernesto, dem Tauchlehrer, der egal was er sagt oder singt, immer ein ansteckendes Lachen im Gesicht trägt. Zum Ständchen gibt es eine pitschnasse Umarmung, die in der heißen Karibiksonne genau richtig kommt. Ernesto tauft mich für den heutigen Tag Cumpleañita. Wie es sich fügt, haben sie auch genau jetzt ihre Pause und wir gehen gemeinsam essen. In die Bar mit der großen gemütlichen Terrasse über dem Meer. Meinen Lieblingsplatz auf der Schaukel, Glückwünsche vom mittlerweile befreundeten Barpersonal und ein Gemüseomelett bekomme ich hier.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-637" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0.RehabI-808x606.jpg" alt="0.RehabI" width="808" height="606" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-620" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0.Boat_Sani-808x538.jpg" alt="0.Boat_Sani" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Anschließend schnappen wir unsere Schwimmsachen und düsen mit unserer Lieblingsbootcrew auf unserem Lieblingsboot raus ins karibische Meer. Dieses ist tatsächlich, wie man es sich vorstellt: azurblau, kristallklar und badewannenwarm. Wir ankern mitten im Riff, manche schnorcheln, manche tauchen, manche hängen auf dem Boot rum. Unser Kapitän Foster Cooper, der erst durch uns erfahren hat, dass sein Vor- als auch sein Nachname jeweils der Name einer australischen Biersorte ist, spielt seine Playlist. Dieselbe Playlist wie alle anderen Tage. Dieselbe Playlist, die aus denselben fünf Songs besteht. Zweimal karibischer Reggaeton, zweimal amerikanischer Country und einmal deutsche Charts. Dazu floatet es sich super im Rettungsring hinter dem Boot. Foster und mein Lieblingsspiel ist Mermaid-Catching: Ich sitze im Reifen, er zieht mich mit einem Seil ins Boot, dabei fangen meine Haare soviel Seegras ein, wie es wohl braucht, um zur Meerjungfrau zu mutieren. Beim Seegrasrauspulen stimmen Joelito und seine Gitarre zu noch einem Geburtstagsständchen an. Mitten auf diesem Boot, mitten in diesem karibischen Meer spielt er eine Eigeninterpretation von ‚Happy Birthday’. Alle stimmen mit ein, auch ich.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-638" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0.jump_Lena_Sani-2-808x538.jpg" alt="0.jump_Lena_Sani 2" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-616" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0.Boat_Dive_Tanks-808x538.jpg" alt="0.Boat_Dive_Tanks" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Im Sonnenuntergang fahren wir mit dem Boot zurück zum Steg. Der Sonnenuntergang ist wirklich besonders schön, weil er jede Nuance von pink trägt, weil er über dem karibischen Meer stattfindet und weil er mein Geburtstagssonnenuntergang ist. Am Steg trinken wir kaltes karibisches Bier, das tatsächlich weniger nach Wasser als nach Bier schmeckt. Gerade als wir dieses öffnen, kommen Lilly und Bruce um die Ecke. Ein lokales Paar, mit dem wir drei Tage zuvor die gesamte Weihnachtsnacht am Strand durchgetanzt haben, uns seitdem verbunden fühlen und unbedingt wiedertreffen wollten. Als hätten sie gewusst, dass wir gerade jetzt mit kaltem Bier anstoßen. Das Wiedersehen ist fröhlich, herzlich und voller lustiger bis beschämender Erinnerungen.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-619" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0.Boat_People-808x630.jpg" alt="0.Boat_People" width="808" height="630" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-622" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0.Chillin_Dock-808x501.jpg" alt="0.Chillin_Dock" width="808" height="501" /></p>
<h3></h3>
<p>Sani, Joelito und Ernesto verschwinden kurz und kommen kurz danach mit einem Kuchen mit Kerze und Ständchen wieder. Man kann nie genug Geburtstagsständchen bekommen. Gleiches gilt für Kuchen, vor allem, wenn es Karottenkuchen von einer lokalen Karottenkuchenkönigin ist. Saftig, mit Nüssen und einem cremigen Icing. Er ist wahnsinnig lecker und so viel mehr als ein Karottenkuchen. Alle gesellen sich darum und wie es sich fügt, gibt es genau ein Stück für jeden, der gerade auf dem Steg ist. Geschirr gibt es nicht und nur ein Bootsmesser, aber in der Hand gematscht schmeckt es noch besser. Niemand scheut sich und alle haben Icing an der Nase kleben.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-636" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/01/0.TITEL_-808x577.jpg" alt="0.TITEL?" width="808" height="577" /></p>
<h3></h3>
<p>Eine große Kerze steckt auf dem Kuchen, als ich sie auspuste, wünsche ich mir, dass einfach alle kommenden Tage in genau so einem Fluss sich fügender Momente verweilen.</p>
<p>Denn dieser Tag war einer, von dem ich mir ein ganzes Leben wünsche. Momente einfach atmen lassen, sie leben, wenn sie da sind, vom einen in den anderen fließen und ab und an mal einen guten Karottenkuchen teilen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Danke <a title="Link zum Hotel Margarita Bay" href="http://www.tripadvisor.com/Hotel_Review-g292020-d3587959-Reviews-Hotel_Margarita_Bay-Utila_Bay_Islands.html" target="_blank" class="broken_link">Hotel Margarita Bay</a> für das Karibik Zuhause.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hast du auch schon einmal auf Reisen Geburtstag gefeiert? Schreibe einen Kommentar!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://stories-i-tell.com/karibik-happy-caribbean-birthday/">Happy caribbean Birthday!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://stories-i-tell.com"></a>.</p>
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		<title>Die Insel der Moral</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2014 15:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Das ist schon ein Paradoxon an sich: Auf der Insel der Regellosigkeit lernst du für’s Leben. Holbox’ Lektionen in fünf Kurzgeschichten.</p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Das ist schon ein Paradoxon an sich: Auf der Insel der Regellosigkeit lernst du für’s Leben.</h4>
<p>Es gibt kein Muss, kein Müssen, kein Können müssen, kein Machen müssen. Hier nicht. Nicht auf Holbox. Holbox ist die Insel der Regellosigkeit. Du kannst machen, was du willst – aber du kannst eh nicht viel machen. Hauptsache du machst, was du willst. Hauptsache es geht dir gut. Genau in dieser äußerlichen Regellosigkeit ist genug Platz für die einfachsten menschlichen Regeln. Wenn man genau hinguckt, lässt sich das in den kleinsten Situationen beobachten. Holbox’ Lektionen in fünf Kurzgeschichten.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-286" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Birds-808x538.jpg" alt="0_Birds" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<h4>#1 Das perfekte Leben</h4>
<p>Karen lebt auf Holbox. Dort hat sie ein kleines Apartment gleich am Strand. Morgens steht sie mit der Sonne auf, nimmt ihr Morgenbad im Meer, frühstückt französische Patisserie am Strand. Abends isst sie mit den zur Inselfamilie gewordenen Lokalen frische Tacos von mütterlichen Straßenstränden. Sie liegt am Strand in großen, weißen, weichen Betten mit großen, weißen, schleierhaften Tücherbehängungen. Sie nimmt ihr Abendbad im Meer und freut sich dabei jedesmal wieder über das glamouröse Plankton, das im Mondschein bei Bewegung glitzert. Sogar auf der Haut hinterlässt es glitzernde, meerjungfrauartige Partikel. So sieht Karen auch aus: Fröhlich im Gehtakt wippendes welliges Haar, von innen strahlende Sonnenhaut, offener Blick mit einem Funkeln in der Iris, Wege immer zweimal machend, weil sie vor Entspannung die Hälfte vergisst.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-312" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Swings-808x538.jpg" alt="0_Swings" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Irgendwann zwischen Morgenbad und Abendbad verbringt sie ein paar Stunden am Tag in dem schönsten Hostel der Insel. Vielmehr ein Ort der Hängematten, der Entspannung und der Begegnungen. Dort begrüßt sie Neuankommende und weist sie in das Inseldasein ein: Viel Nichts und alles, was du willst. Sie wird immer wieder neue Vertraute von Reiseseelen und ihren Geschichten. Dadurch kann sie das Inselglockenglück und den Abenteuerdrang vereinen: für sich das Inseldasein pflegen und mit den Reisenden immer wieder in die Welt schweifen.</p>
<p>Über eines zerbricht sich Karens jedoch die ganze Zeit den Kopf: Das perfekte Leben. In welcher Form, an welchem Ort, mit welchen Menschen es zu finden ist. Immer wieder sinniert und diskutiert sie es, fragt andere nach ihren Meinungen und teilt ihre. Das ist bereichernd und füllt so einnige Begegnungen mit guten Gesprächen. Durch all das Grübeln übersieht sie nur eine wichtige Sache: Das Ideal, das sie beschreibt, ist ihr Real. Sie lebt ihr selbst definiertes perfektes Leben, ganz ohne es zu merken.</p>
<p><strong>Suche nicht nach deiner Insel, erkenne sie.</strong></p>
<h3></h3>
<h4><img class="aligncenter size-medium wp-image-285" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Beach_Look_Karen-808x538.jpg" alt="0_Beach_Look_Karen" width="808" height="538" /></h4>
<h3></h3>
<h4>#2 Die Möwe Nimmersatt</h4>
<p>Die kleinen Wellen wellten vor sich hin, wie sie es jeden Tag tun. Mal mehr, mal weniger, so wie sie gerade Lust hatten. An diesem Tage hatten sie Lust einen toten Thunfisch anzuspülen. Klein, aber dennoch groß genug, um die gierigen Augen der Möwen anzuziehen. Die Möwe Nimmersatt war zufällig am nächsten, als erstes am Thunfisch und damit selbsternannte Neueigentümerin vom toten Tuna. Überwältigt von ihrem eigenen Glück machte sie sich gleich fröhlich quiekend über den Fisch her.</p>
<h4></h4>
<h3><img class="aligncenter size-medium wp-image-304" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Möwenboot2-808x538.jpg" alt="0_Möwenboot2" width="808" height="538" /></h3>
<h3></h3>
<p>Die anderen fünf Möwen aus ihrer Strandcrew kamen ähnlich fröhlich quiekend hinzu und wollten auch ein Fischportiönchen abhaben – schließlich war ja genug für alle da. Doch die Möwe Nimmersatt sah das anders. Sie konnte nicht nur fröhlich, sondern auch aggressiv quieken. Jeder Möwenfreund, der auch nur wagte, sich dem Fisch zu nähern, wurde entschieden mit gespitztem Schnabel und gespitzten Flügeln weggequiekt. Sie war schließlich vorher da und der Fisch sollte ganz allein ihrer sein. Dabei würde sie ihn eh niemals allein schaffen. Das wäre ungefähr so, als wenn ein Mensch einen ganzen Hai allein essen würde.</p>
<p>Wie Möwe Nimmersatt so beschäftigt damit war, Fischfleisch zu picken und gleichzeitig Möwenfreunde zu verscheuchen, bekamen die Wellen wieder Lust. Sie bekamen Lust, noch einmal mehr zu werden – und der Möwe zu nehmen, was sie ihr zuvor gaben. ‚Schwapp’ kam eine Welle und nahm den Fisch wieder mit. Und weil ein Mensch auch keinen Hai allein halten könnte, kann eine Möwe auch keinen Thunfisch allein halten. Ein paar Möwenfreunde zusammen aber hätten es gekonnt.</p>
<p><strong>Nur geteilter Fisch ist Fisch, der bleibt. </strong></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-301" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Möwe_Fisch-808x538.jpg" alt="0_Möwe_Fisch" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<h4>#3 Marias Fahrrad</h4>
<p>Maria lebt in Mexico City und Maria liebt ihr Fahrrad. Als sie sich entschied, auf Reisen nach Südamerika zu gehen, war ihre einzige Sorge, ihr Fahrrad zurück zu lassen. Also entschied sie sich: Das Fahrrad muss mit. Und zwar nicht in ihrem Koffer, sondern unter ihrem Hintern. Anstatt in Chile zu reisen, radelte sie jetzt eben nach Chile. Quer durch Mexico, Belize, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und die südamerikanische Westküste. So war zumindest die Idee. Nach einem Monat und Station Eins ‚Quer durch Mexico’ stoppte sie für ein paar Tage auf Holbox. Und blieb. Acht Monate lang bis heute. Seitdem lebt sie in einer Hängematte. Tagsüber trägt sie Fahrradhosen, doch wenn sie losradelt, ist sie in zehn Minuten am Ende der Insel. Und in nochmal zehn am anderen Ende. Seitdem sie das feststellte, steht ihr Fahrrad gleich neben ihrer Hängematte, wird noch immer genauso geliebt, doch nicht geradelt.</p>
<p><strong>Radle um zu erleben, nicht um anzukommen.</strong></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-313" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Tix1-808x538.jpg" alt="0_Tix" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<h4>#4 Schönheit</h4>
<p>Auf Holbox scheint die Sonne täglich, die Flamingos sind rosa und wild, das Meer hat kleine Wellen bei Tag und glitzerndes Plankton bei Nacht. Die Sterne sind klar, der Sand weiß und die Kokosnüsse reif am Baum. Die Bewohner sind fröhlich und die Hängematten gemütlich, an jeder Ecke lädt eine andere zum abhängen ein. Die Bars haben keine Hocker, sondern selbstgebaute Holzschaukeln vor dem Tresen. Oder vor dem Meer. Die ansässigen Mamas machen ihre Tacos frisch und selbst und beraten auch gerne eine halbe Stunde zu jeder Tacovariation. Mit kleinen Stopps auf Sandbänken mitten im Meer kann man von einer Miniinsel auf die andere Miniinsel schwimmen, auf der es unberührte Natur, unbenutzte Holzboote und unschuldige Schwanennester gibt.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-307" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Passion_Island-808x538.jpg" alt="0_Passion_Island" width="808" height="538" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-294" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Flamingos5-808x538.jpg" alt="0_Flamingos5" width="808" height="538" /></p>
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<p>Holbox ist die Postkarteninsel. Alles sieht so schön aus, dass man es berühren muss, um es wahr zu wissen. Andersherum ist eines kaum sichtbar, dafür fühlbar: Die Mücken. Durch die Nähe der Lagunen, gibt es auf Holbox so viele Mücken wie kaum andernorts. Und durch die süße europäische Bakterienformation auf unserer Haut, mögen uns die Mücken wie kaum jemand anderen. Immer zu Sonnenauf- und untergang überfallen sie mich und meine Freundin Sany in Ultrariesenschwärmen. Zwischendurch in Riesenschwärmen. Kein Abwehrspray, Moskitonetz oder Duschversteck mag helfen  – allein auf dem Rücken zählte ich 24 Stiche. Sanys durchschnittlicher Stichdurchmesser auf den Beinen betrug vier Zentimeter. Gegenseitig waren wir ununterbrochen damit beschäftigt, uns vom Kratzen abzuhalten. Statt partiellem Jucken war es eher ein Ganzkörperschmerz. Gegen die juckenden Schmerzen hätten wir zwischenzeitlich unsere Haut eingetauscht.</p>
<p>Die pure Inselschönheit sahen wir zwar vor uns, aber den puren Mückenschmerz fühlten wir auf uns – und die Macht der Mücken siegte.</p>
<p><strong>Alle Schönheit ist nur so schön, wie sie sich anfühlt.</strong></p>
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<h3><img class="aligncenter size-medium wp-image-298" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Holbox_Sea-808x538.jpg" alt="0_Holbox_Sea" width="808" height="538" /></h3>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-299" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Holbox_view-808x538.jpg" alt="0_Holbox_view" width="808" height="538" /></p>
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<h4>#5 Im Schlaf</h4>
<p>Eugenio war für eine Nacht nach Holbox gekommen. Seine schönste Hose und sein schönstes Hemd hatte er eingepackt. Beige-blau mit Ornameten darauf. Er wollte auf dem kleinen Festival, das dieses Wochenende stattfand, trinken, tanzen, feiern. Dafür gesellte er sich für eine Nacht in unseren Bungalow. Seine Haare waren an den Seiten rasiert und oben gegelt. Er war groß und breit, doch seine Gestik klein und fein. Er setzte sich gerne nur auf die Ecke des Stuhls. Aus dem grob geformten Mund kamen sensibel gewählte Worte. Seine Stimme kam hoch und sanft aus dem eigentlichen Bariton-Klangkörper. Mit seinen groben Händen und den sauberen Nägeln wank er gerne mit kurzen fingerkrümmenden Bewegungen. Auch wenn er eigentlich in Sprechdistanz war.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-284" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Beach_Bed2-808x514.jpg" alt="0_Beach_Bed2" width="808" height="514" /></p>
<h3></h3>
<p>Irgendwann nachts wachte ich von lautem Schnarchen und lautem Handyklingeln auf. Die Festivalnacht hatte Eugenio ausgeknockt. Er lag mit längs gegelten Haaren und quer gestreifter Unterhose in seinem Bett und sein Schlaf machte ihn zu einem anderen Menschen. In erster Schlaftrunkenheit dachte ich noch jemand anderes hätte Eugenios Bett gekapert. Grobschlichtig nahm er nicht mehr nur die Stuhlkante, sondern jetzt das gesamte Bett und gefühlt alles darüber hinaus ein. Auf dem Rücken liegend und alles von sich gestreckt kam sein Bariton nun zu voller Geltung. Es war tatsächlich Eugenio, der sich laut und tief mit seinem Handy einen raumfüllenden Wettkampf lieferte. Die sensible Sanftheit des Tages war nur noch in dem akribisch zusammengefalteten Hemd neben dem Bett sichtbar.</p>
<p>Ich fühlte mich im Zimmerinteresse handelnd, als ich versuchte Eugenio zu wecken – mit sanftem Schütteln bis zu grobem Rütteln. Doch alle Reaktion war ein plötzlicher schneller Ausschlag seines Ellenbogens, der knapp an meinem Gesicht vorbeiging. Nichts war zu machen, Eugenio hatte keine Antennen in seinem ausgeprägt männlichen Schlaf. Also nahm ich selbst sein Kissen unter seinem Kopf, denn da war sein durchgängig leutendes Handy drin, und schaltete es aus. Für das Schnarchen gab es leider keinen Knopf. Als er am nächsten Tag mit seinem Täschchen in der Elle auf dem Rückweg an uns vorbeifuhr, wank er uns wieder fingerkrümmend mit geneigtem Kopf zu. Er wusste nicht, dass wir wussten, dass er so eigentlich nicht winkt.</p>
<p><strong>Bleib du selbst – und wenn nicht, dann schlafe lieber alleine. </strong></p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-291" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Bar_Swings3-808x432.jpg" alt="0_Bar_Swings3" width="808" height="432" /></p>
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<h3><img class="aligncenter size-medium wp-image-309" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Sea_Couple-808x538.jpg" alt="0_Sea_Couple" width="808" height="538" /><br />
<img class="aligncenter size-medium wp-image-297" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Hammock-808x538.jpg" alt="0_Hammock" width="808" height="538" /></h3>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-290" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Beach_Bed-808x411.jpg" alt="0_Beach_Bed" width="808" height="411" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-315" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Flamingos6-808x538.jpg" alt="0_Flamingos6" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-287" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/10/0_Coconut-808x538.jpg" alt="0_Coconut" width="808" height="538" /></p>
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		<title>Gefangen im Paradies</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2014 17:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Globale Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Marrakesch]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Es gibt ihn wirklich: Den schönsten Ort der Welt, an dem es dir an nichts fehlt – und von dem du einfach nur weg willst. </p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Es gibt ihn wirklich: Den schönsten Ort der Welt, an dem es dir an nichts fehlt – und von dem du einfach nur weg willst.</strong></p>
<h3></h3>
<p>Zwei Tage und zwei Nächte hatten wir mitten in der Natur geschlafen. Unter freiem Himmel abends stark gefroren, morgens stark geschwitzt. Über jede Form von Zivilisation hätten wir uns also gefreut. Obwohl meine Freundin Isi und ich eigentlich ans Meer wollten, weil wir immer ans Meer wollen, willigten wir ein, mit Yaniz zu Jérome zu fahren.</p>
<p>Yaniz ist der Surffotograf, mit dem wir seit einiger Zeit durch Marokko reisen. Er ist ein halber Marokkaner und kennt daher gefühlt jeden ganzen Marokkaner und jeden schönen Spot in Marokko. Von all diesen Orten erzählt er immer etwas zu glorifiziert und schönmalerisch, sodass automatisch Zweifel an deren echter Existenz entstehen. Doch wenn er dann an diese Orte mit uns fährt, sind sie immer noch schöner und beeindruckender als seine Erzählungen. Was wiederum beeindruckend ist, denn ich habe noch nie erlebt, dass gezeichnete Übertreibung in überzeichneter Erfüllung mündet. Kamen Isi und ich an einem neuen Ort mit Yaniz an, gab es nach der ersten wuseligen Ankunft jedes Mal einen kleinen Moment, in dem wir plötzlich nebeneinander standen, schauten, schwiegen, uns anguckten – und einfach loslachen mussten. Weil es so unglaublich und so unglaublich schön war. Und weil wir dort waren. Wir hatten irgendwann das Gefühl, jeden neuen Ort erst einmal einlachen zu müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der nächste Ort sollte nun Jéromes Palast sein. Jérome ist ein guter Freund von Yaniz und hat einen Palast. Den hat er, weil seine Familie ein guter Freund der Königsfamilie ist und die ziemlich viele Paläste haben. Alles, was wir wollten, war eine Dusche, also war auch eine Palastdusche für uns ok. Zudem wurde auch dieser Ort von Yaniz in den schönsten Farben beschrieben. Ein großer Palast am ruhigen, östlichen Rand Marrakeschs. Ein Palastgarten, durch seine Größe nur mit dem Auto und nicht mit den Füßen zu erobern. Jede Menge exotische Tiere, die in dem Garten leben. Ein Ort, an dem dir an nichts fehlt, weil alles, was du dir wünscht, sofort da ist. Anscheinend war das Einzige, was es zu fürchten gäbe, die Verführung der Schlange. Und genauso war es, nur noch schöner. Als die Tore für uns geöffnet wurden und wir in den Garten hineinfuhren, war uns, als würde Gesang ertönen. Unzählige Orangenbäume mit frischen Früchten machten die Luft zur süßen Verführung. Die vielen Tiere, die überall fletzten und fraßen, gaben dem Bild eine noch mystischere Atmosphäre. Sie schienen alle so zufrieden in sich zu ruhen. Wir sahen Rehe, einen Fasan, viele Schweife und Nasen undefinierbarer Arten und wir hörten unzählige wilde Vögeln, die eine Geräuschkulisse wie im Dschungel schafften. Am nächsten Morgen würde ein Känguru vor unserer Tür stehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/08/Photo.jpg"><img class="alignnone  wp-image-23" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/08/Photo-300x64.jpg" alt="Photo" width="745" height="159" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jetzt kamen wir aber erst einmal an und bezogen unser Gästehaus. Ein eigenes Haus nur für uns, mit drei Bädern, einer Küche so groß wie meine gesamte Wohnung in Hamburg, einer Terasse voller Sofas und direkt davor einem Pool. Alles außergewöhnlich gepflegt und gesäubert. Von diesen Gästehäusern standen allein in Sichtweite etwa 20 herum. Aber das Beste waren zwei Dinge: Dusche und Klopapier. Das beides entdeckten wir, nachdem wir kurz auf dem Rasen saßen, unseren neuen Ort eingelacht und festgestellt hatten, dass wir die dreckigste Sache weit und breit waren. Also nutzten wir die Dusche, wuschen unsere Haare gleich zweimal und leerten großzügig eine ganze Rolle Klopapier. Denn der Wahnsinn: Es gab noch mehr davon.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gleich danach ging es zum Diner mit Jéromes Familie. Sie hatten uns eingeladen, um mit Yaniz über ein paar Projekte zu reden und ebenso mit Todd. Todd nutzte das Bad ganz rechts in unserem Gästehaus. Er ist ein Freund von Yaniz und ein ziemlich erfolgreicher Architekt aus Norwegen. Seine Mission in Marrokko war Businessgespräche mit Jéromes Familie zu führen. Und das merkte man ihm auch an. Wenig Sinn für Abenteuer oder kleine Begegnungen, immer in Eile und immer sein Buch mit seinen Werken dabei. Trotz seiner Businessmission wirkte er dadurch manchmal etwas unbeholfen, was unbekannte Fürsorgegefühle in mir hervorruf. Ständig rettete ich ihn aus ihm unangenehmen Situationen, gab ihm nachts eine Mütze und morgens Zahnpasta. Todd war dennoch ein sehr angenehmer Mensch, den wir gerne in unsere kleine Reisefamilie aufgenommen hatten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/08/Photo-2.jpg"><img class="alignnone  wp-image-20" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/08/Photo-2-300x225.jpg" alt="Photo-2" width="725" height="544" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um zu dem Diner zu fahren, holte uns Jérome mit seinem riesigen, bulligen, lauten Auto ab. Nachdem wir so viel von ihm gehört hatten, freute ich mich darauf, ihn einmal zu treffen. Ich war gespannt, welche Art von Menschen sich hinter all diesem Sein und all diesen Geschichten verbergen. Jérome war ein typischer Surfertyp in Shorts und Shirt, mit leicht übertriebenen Muskeln und leicht übertriebener Lässigkeit. Er empfang uns sehr freundlich und auf dem Weg vom Vaterpalast zum Onkelpalast hörten wir Reggaemusik und plauderten über’s Surfen. Beim Onkel wartete schon die restliche Familie: zwei weitere Brüder, der Vater, der Onkel und all deren Frauen, von denen die Hälfte schwanger war. Um die Sippe zu erhalten. Auch sie empfingen uns alle sehr freundlich mit Bussi-Bussi. Neben dem Eingang hing ein Picasso, aber ich hatte schon jetzt keine Lust mehr, mir all den Luxus anzugucken, ich war interessiert an den Menschen. Wir hielten Smalltalk, tranken Wein, selbstgemachte Limonade oder alles was wir wollten. Die Hausangestellten wuselten die ganze Zeit in der Küche umher. Auch wenn ich mich mit ihren weißen Gewändern zeitversetzt fühlte und das Bedürfnis hatte, ihnen zu helfen, habe ich doch eine echte Zufriedenheit in ihnen gesehen. Sie bewegten sich zwar im Hintergrund, taten dies aber mit einem Stolz und einer Würde, die mich für sie freuen lies. Zum normalen Familiendiner gab es Fleisch vom japanischen Kobe-Rind und anderes Genfer Rind – extra eingeflogen. Plus unzählige aufwändige, europäische Salate. Das Kobe-Rind selbst zu braten ließ sich der Hausheer nicht nehmen. In der Küche selbst Hand anzulegen, war hier sehr ungewöhnlich, sodass ihm alle anderen großen Respekt zollten. Nach seinem Showkochen verschwand er auch erst einmal zum Duschen und Umziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/08/Photo-1.jpg"><img class="alignnone  wp-image-19" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/08/Photo-1-300x225.jpg" alt="Photo-1" width="696" height="522" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles war wahnsinnig lecker und alle zwangen uns noch mehr zu essen. Was ich aber eigentlich wollte, war den Smalltalk endlich verlassen zu können und mehr über die innere Welt dieser Menschen zu erfahren. Denn die äußere hatte ich nun zu Genüge gesehen. Doch vergeblich. Obwohl mich überhaupt nicht interessiert, wieviel Glamour, Macht und Besitz diese Menschen haben, schien doch trotzdem genau dies zwischen uns zu stehen. Es war einfach nicht möglich, ihre Oberfläche voller karamellisierter Macht zu durchdringen. Und ich verstand, dass dies wahrscheinlich nur sehr selten der Fall ist. Denn wer so viel um sich herum hat, kann nie wissen, ob sich andere auch für sein Inneres interessieren. Als ich das erkannte, taten sie mir allesamt leid. Genau andersherum wie alle anderen Marokkaner, führen diese Familie materialistisch ein ausgefülltes, aber zwischenmenschlich ein sehr leeres Leben. Ich würde es niemals mit ihnen tauschen wollen. Aus langer Weile spielen wir noch eine Partie Billard und fahren anschließend in unser Gästehaus. Für die Rückfahrt nehmen wir alle gemeinsam unser kleines, jetzt zerbrechlich wirkendes Familienauto.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am nächsten Morgen wollen wir noch viel dringender zum Meer. Weil wir immer zum Meer wollen und weil wir das echte Leben auf der Außenseite dieser Palastmauern vermissen. So schön es hier auch ist, so artifiziell fühlt es sich auch an. Yaniz und Todd müssen noch bleiben, um weiter über Projekte zu sprechen. Sie sind zwar traurig, dass wir gehen wollen, aber überzeugen uns, nicht einen Linienbus, sondern einen Fahrer von Jérome zu nehmen. Na gut, denn das macht aus fünf nur zwei Reisestunden. Bis Ranchid abfahrbereit ist, vergeht eine gefühlte Ewigkeit. Ich streune noch ein bisschen allein durch den Garten, entdecke schönste Pflanzen und Tiere, sehe Gärtner und Hausangestellte, die mit dem gleichen Stolz wie die Dienstfrauen ihre Arbeit voller Zufriedenheit verrichten. Es ist wirklich eine schöne kleine Welt hier, aber alles, was ich will ist heraus aus dieser vollkommenen Vollkommenheit. Heraus aus diesen Mauern, dessen Tore nur vom glücklichen Torwärter geöffnet werden können. Nachdem ich noch dem Känguru ein bisschen durch die Bäume gefolgt war, setzte ich mich vor unser Gästehaus und warte. Warte auf Ranchid, der uns hier raus bringt. Als er endlich kam, sprang ich in sein Auto. Hierhin werde ich wahrscheinlich nie zurück kommen, aber alles, was ich brauche, hatte ich mir von hier mitgenommen: Eine Rolle Klopapier.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/08/Photo-4.jpg"><img class="alignnone  wp-image-21" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/08/Photo-4-300x225.jpg" alt="Photo-4" width="727" height="545" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeder Ort hat seine Geschichten.<br />
Hier findest du noch mehr:</p>
<p>&nbsp;</p>
    <style type="text/css">
        #ready_google_map_584341{
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</div>
<p>&nbsp;</p>
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