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	<title> &#187; Essen</title>
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	<description>Reisegeschichten aus aller Welt</description>
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		<title>Kein Tee nach 18h, niemals!</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 23:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Elena und Alex aus Berlin haben ihre Karrieren an den Nagel gehängt um als Paar gemeinsam zu reisen und sich neu zu erfinden. Auf AUSZWEIT bloggen sie u.a. über ihre Reiseabenteuer, Outdoorsport und Meditation. Hier über Schnee und Tee in Nepal. </p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">***GASTARTIKEL***<br />
Elena und Alex aus Berlin haben ihre Karrieren an den Nagel gehängt um als Paar gemeinsam zu reisen und sich neu zu erfinden. Auf <a title="AUSZWEIT" href="http://auszweit.de" target="_blank">AUSZWEIT</a> bloggen sie u.a. über ihre Reiseabenteuer, Outdoorsport und Meditation. Hier über Schnee und Tee in Nepal. <i> </i></p>
<hr />
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<p>Nach dem <a href="http://auszweit.de/annapurna-trek-nepal-reisebericht-2" target="_blank title=">anstrengendsten Tag meines Lebens</a> wache ich wie aus einem Koma auf. Etwas benommen werfe ich einen Blick aus dem Fenster und kann kaum glauben was ich sehe: dicke weiße Schneeflocken. Ok, ich habe gestern mit meinem Freund Alex den Pass des Annapurna-Treks überwunden und wir befinden uns immer noch auf 3.600 m Höhe aber mit Schnee haben wir im Oktober nicht wirklich gerechnet. Alle Reiseführer haben schließlich darauf verwiesen, dass der Oktober der beste Monat für den Trek sei. Beim Frühstück ist der Schneefall natürlich das Top Thema. Schnell ist man sich einig, dass dann wohl heute keine Wanderer den Pass überqueren wird. Schließlich war das Erklimmen vom Thorung La (5.400 m) schon ohne Schnee eine richtige Strapaze. 1.400 Höhenmeter hinauf und 1.800 Höhenmeter hinab. Wir haben 10 Stunden für diese Strecke gebraucht. Mit Schnee also kaum machbar. Somit verbringen wir den Tag damit, Witze über das Wetter zu reißen und das gute Essen in der Berglodge zu genießen.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-679" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/02/Annapurna-Trek-1160x773-808x538.jpg" alt="Annapurna-Trek-1160x773" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-680" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/02/Blick-aus-dem-Fenster-1160x870-808x606.jpg" alt="Blick-aus-dem-Fenster-1160x870" width="808" height="606" /></p>
<h3></h3>
<p>Als dann um 15 Uhr die Tür des Hotels aufgeht und eine völlig verfrorene Italienerin vor uns steht können wir nicht glauben, was sie uns berichtet. Vom Basecamp auf der anderen Seite des Berges seien heute morgen alle Wanderer losgelaufen, obwohl schon beim Aufbruch um 4 Uhr morgens alles weiß gewesen sei. Die nepalesischen Bergführer hätten allesamt zum Aufbruch geblasen und den Touristen erzählt, dass so ein paar Schneeflocken den Aufstieg nur unwesentlich erschweren würden. Als die Italienerin von den schwierigen Wetterverhältnissen berichtet, haben wir alle einen Kloß im Hals. Zum einen, weil wir ahnen, wie sehr die Menschen am Pass gerade mit den Naturgewalten kämpfen, zum anderen wie viel Glück wir doch mit unserer eigenen Überquerung am Vortag hatten. Nach und nach treffen immer mehr Menschen in dem Hotel ein und erzählen von Vermissten, Rippenbrüchen, Orientierungslosigkeit im Schneesturm und Schneelöchern von mehreren Metern Tiefe&#8230;</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-678" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/02/Annapurna-Schneesturm-1160x514-808x358.jpg" alt="Annapurna-Schneesturm-1160x514" width="808" height="358" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-681" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2015/02/Tee-in-Nepal-1160x870-808x606.jpg" alt="Tee-in-Nepal-1160x870" width="808" height="606" /></p>
<h3></h3>
<p>In dem Empfangsbereich beginnen wir damit, den ankommenden Menschen warmen Tee oder Wärmflaschen zu besorgen und unsere trockene Kleidung zu verleihen. Ein Träger hat leichte Erfrierungen an den Händen als er nach 18 Stunden Kampf bei uns eintrifft. Er ist für Stunden nicht ansprechbar und zittert am ganzen Körper. Als es gerade dunkel wird, kommen zwei Männer in unserer Unterkunft an. Sie sind nass bis auf die Knochen und am Ende ihrer Kräfte. Ich höre, dass sie deutsch miteinander sprechen. Bevor ich ihnen meine Hilfe anbieten kann, verschwinden sie auf ihr Zimmer, das letzte freie in unserem Hostel. Besorgt schnappe ich mir ein Tablett mit heißem Tee und mache mich auf in den dritten Stock. Ich klopfe an die Zimmertür und frage, ob ihnen etwas fehle und ob sie vielleicht einen heißen Tee trinken mögen. Der ältere von beiden, ich schätze ihn auf Ende 60, möchte mit einem österreichischen Akzent wissen, was das denn für Tee sei. Etwas verdutzt über die Frage nach solch einem Höllentag entgegne ich, dass es sich wohl um Schwarztee handele. Er zückt seine Uhr und sagt ohne Umschweife: “Nach 18 Uhr trinke ich keinen schwarzen Tee”. Als ich gerade etwas erwidern will fügt er bestimmt hinzu: &#8220;NIEMALS, sonst kann ich ja nicht schlafen!”. Am 14.10.2014 starben 43 Wanderer, Träger und Bergführer bei dem Versuch den Thorung La Pass zu überqueren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du interessierst dich für nachhaltiges Reisen, Achtsamkeit und Outdoor Sports? Dann schau gern bei uns auf <a title="AUSZWEIT" href="http://auszweit.de" target="_blank">AUSZWEIT</a> vorbei oder folge uns auf <a title="Facebook" href="http://facebook.com/auszweit" target="_blank">Facebook</a> , <a title="Twitter" href="https://twitter.com/auszweit" target="_blank">Twitter</a> und <a title="Instagram" href="http://instagram.com/auszweit" target="_blank" class="broken_link">Instagram</a>. Namaste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>*** DANKE ELENA UND ALEX FÜR DIESEN GASTARTIKEL ***</strong></p>
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		<title>Fröhliche Toten!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2015 03:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Mexico]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Kostümierte Mexikaner und ihre erfrischende Sichtweise auf den Tod. Der ‚Dia de los Muertos’ in Mexiko City.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kostümierte Mexikaner und ihre erfrischende Sichtweise auf den Tod. Der ‚Dia de Muertos’ in Mexiko City.</strong></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Straßen voller Halbtoter, die Ubahn voller Zombies, die Cafés voller Skelette. Mexiko City zeigte sich mir von seiner untoten Seite. Es war gerade die Woche des ‚Dia de Muertos’ – der Tag der Toten. Ein wichtiger Volksfeiertag, an dem die Mexikaner den Verstorbenen gedenken.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-580" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.DiadeMuertos2-808x538.jpg" alt="0.DiadeMuertos2" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-573" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.Bahnstation-808x538.jpg" alt="0.Bahnstation" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Doch das ist keineswegs ein beschauliches Gedenken. Überall hängen bunte Girlanden, alle haben Spaß daran sich gruselig zu kostümieren, in den Straßen wird gefeiert und der Kuchen de Muertos gegessen. Die Friedhöfe sind voll mit fröhlichen, tanzenden Menschen, die die Gräber mit fröhlichen, orangenen Blumen verzieren. In der Stadt sind überall ‚Ofrendas’ aufgebaut – Opfergaben mit Geschenken für die Götter. Und alle wünschen sich ‚Feliz Muertos!’ – ,Fröhliche Toten!&#8217;.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-592" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.Puppets_Frida-808x538.jpg" alt="0.Puppets_Frida" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-575" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.Dad_Baby_Peace-808x538.jpg" alt="0.Dad_Baby_Peace" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Der ‚Dia de Muertos’ findet einen Tag nach Halloween statt. Die Kostümrecyclingoption ermutigt daher alle, noch mehr Leidenschaft in ihre Verkleidung zu stecken. Insbesondere Kinder haben Spaß dabei, sich jedes Jahr ein neues Kostüm zu überlegen und dabei immer gruseliger zu werden. In jedem Jahr gibt es ein Trendkostüm, in dem man besonders viele Kinder sieht. Meistens ist es die böse Hexe aus dem aktuellsten Disney Film.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-589" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.Kid_Shoulders-808x538.jpg" alt="0.Kid_Shoulders" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-588" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.Girl_-808x538.jpg" alt="0.Girl" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Aber es sind lange nicht nur die Kinder, die sich kostümieren. Auch die Erwachsenen haben großen Spaß an der Maskerade und den Rollen, die sie mit ihrer Maske einnehmen. Man hat dabei das Gefühl, sie schlüpfen ganz und gar in diese hinein. Sie haben Spaß daran, ihre Rolle mit ihrem ganzen Dasein, ihrer Körperhaltung, ihren Bewegungen, auszufüllen. Sie hatten viele Jahre Zeit, ihr Verkleidungstalent auszureifen. Viele haben bemalte Gesichter, die man eher als Kunstwerke bewundern, als beschaudern möchte.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-581" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.FacePaint-808x582.jpg" alt="0.FacePaint" width="808" height="582" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-585" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.Family_Thumbs-808x585.jpg" alt="0.Family_Thumbs" width="808" height="585" /></p>
<h3></h3>
<p>Hinzu kommen unzählige Essensstände. <a title="Link zur Story 'Detox statt Tortilla'" href="http://stories-i-tell.com/essen-in-mexiko-detox-statt-tortilla/" target="_blank">Essen ist für die Mexikaner von besonderer Bedeutung</a>. Sie essen nicht, um satt, sondern um dick zu werden, erzählte uns einmal ein Einheimischer in Oaxaca. Daher reiht sich ein Tortillastand neben einen Maisstand neben einen Salbutesstand neben einen Churrostand und so weiter. Alle sind voll mit nicht hungrigen, aber essenden Mexikanern in gruseligen Kostümen.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-593" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.Skellete-808x521.jpg" alt="0.Skellete" width="808" height="521" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-594" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.Stand_-808x549.jpg" alt="0.Stand" width="808" height="549" /></p>
<h3></h3>
<p>Dieses bunte Treiben füllt alle Straßen von Mexiko City. Es ist ein unterhaltsamer als auch inspirierender Anblick. Zum einen dafür, sich sein Gesicht bunt zu bemalen. Zum anderen dafür, den Tod neu zu betrachten.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-576" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.Devil_-808x570.jpg" alt="0.Devil" width="808" height="570" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-583" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.Family_Posing-808x538.jpg" alt="0.Family_Posing" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Niemand trauert um die Verstorbenen, vielmehr freut man sich für sie. Denn sie haben ein ganz anderes Verhältnis zum Tod. Er ist nicht das Ende, sondern der Anfang. Schon die Maya früher glaubten an drei Stufen des Lebens: die Unterwelt, das jetzige Leben und der Himmel. Das Leben ist also vielmehr ein Transfer zu einem noch viel besseren Leben. Wer aus dem jetzigen Leben austritt, kommt in den Himmel zu den Göttern. Da wollen alle hin. Wer stirbt, wird daher nicht betrauert, sondern beglückwünscht und befeiert. Mein Lieblingssouvenir aus Mexiko ist daher eine neue, beflügelnde Perspektive auf das Leben.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-591" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.Offrenda-808x538.jpg" alt="0.Offrenda" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-590" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/12/0.Kid_Skelett-808x522.jpg" alt="0.Kid_Skelett" width="808" height="522" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist euer letztes Lieblingssouvenir? Schreibt einen Kommentar!</strong></p>
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		<title>Eine Sorte Schokoladenkekse</title>
		<link>http://stories-i-tell.com/lago-atitlan-eine-sorte-schokoladenkekse/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 02:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Guatemala]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Dorf]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangen]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Ort der Entspannung und des Konsums. Häh?</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Fast war der See im Boot größer als der See unter’m Boot. Mit Vollspeed und großen Bugwellen düsten wir gerade über den Lago Atitlan. Alles, worauf unsere Existenz beruht, triefte bereits vor Nässe: Wir selbst und unsere Rucksäcke. Wie sie in dem Bootsee an unseren Füßen umherschwammen, wirkten sie viel leichter, als sonst auf unseren Rücken. Kurz vor Sonnenuntergang erreichte unser Boot Santa Cruz.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-485" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.BoatRiding-808x465.jpg" alt="0.BoatRiding" width="808" height="465" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-487" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Boats_Arriving-808x517.jpg" alt="0.Boats_Arriving" width="808" height="517" /></p>
<h3></h3>
<p>Santa Cruz ist ein kleines Dorf am Lago Atitlan. Oder vielmehr eine kleine Häuseransammlung zwischen Seeufer und Bergfuß. Da der See dem Berg immer näher rückt, ist dazwischen nicht viel und immer weniger Platz. Neben dem Bootsanleger und den wenigen Häusern gibt es hier einen kleinen Kiosk, der Ananas, Wassermelone und eine Sorte Schokoladenkekse verkauft. Glücklicherweise leckere Schokoladenkekse. Außerdem etliche scheinbar unbenutzte blaue Boote im Wasser und eine beeindruckende Vielfalt an Flora und Fauna. Pflanzen haben Farben und Spinnen haben Beine, die mich immer wieder auf’s Neue beeindruckten. Hier wollten wir uns für ein paar Tage niederlassen. Zumindest so lange, bis wir all unser Hab und Gut wieder getrocknet hatten.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-492" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Plants_Colors-808x538.jpg" alt="0.Plants_Colors" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-496" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Sundwon_Stegguy-808x538.jpg" alt="0.Sundwon_Stegguy" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Noch nie hatte ich einen See mit so starken Wellen gesehen. Da sich diese auch kein Einheimischer erklären kann, besagt die Legende, dass der Wind die Seele eines Prinzen ist, der über das Wasser fegt – auf der Suche nach seiner Prinzessin, die einst bei einem Bootsunfall kenterte. Die Wellen sind jeden Tag anders, aber immer wild. Zumindest für einen See. So wild, dass man denkt, man sitze am Meer. Nur verschwindet das Wasser nicht einfach dort hinten irgendwo am Horizont. Es türmen sich riesige Vulkane rings um das Seemeer auf. Deren Spitzen immer wolkenbehangen sind, sogar wenn der Rest des Himmels klares Blau trägt. Auch wenn sie mittlerweile inaktiv sind, wirkt es so, als würden die Vulkane doch noch ein bisschen dampfen.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-498" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Swing_-808x538.jpg" alt="0.Swing" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Sie sehen nicht nur surreal schön aus, sie haben auch einst den See Atitlan geformt. Denn bevor das Wasser kam, war er ein Krater, der eine der ältesten Mayastätten beherbergte. Daher kann man auch heute noch Maya Ruinen auf seinem Grund ertauchen. Zudem sorgen die Vulkane für durchgehenden Frühling. Denn sie fangen alle Wolken mit ihrem Regen ab, die sich dem See auch nur nähern. Abends kann man neben einem beeindruckendem Sonnenuntergang auch oft ein Blitzlichtgewitter in den Vulkanen beobachten – ganz ohne Donner, Regen und Angst.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-501" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Writing-808x513.jpg" alt="0.Writing" width="808" height="513" /></p>
<h3></h3>
<p>All das und noch eine Priese unbeschreibliche Mystik kreieren eine besondere Stimmung um den See. In der Luft liegt eine Magie, die jeden Ankömmling sofort entspannt und ihn nicht mehr los lässt. Von der Ankunft an bannt der See den Blick eines Jeden. Als könnte jeden Moment Nessie in ihm auftauchen. Sollte es passieren, würde es niemand verpassen. Denn jedes Auge klebt ununterbrochen auf ihm – am Tag mit Licht, am Abend ohne. Ohne es bewusst zu merken, wird jedes Haus, jedes Fenster, jeder Stuhl nach dem See ausgerichtet. Menschen, die hier wohnen, erzählen alle die gleiche Geschichte: Wenige Minuten nach ihrer Ankunft, wussten sie, sie würden hier für immer bleiben wollen – und stornierten ihren Rückflug. Egal, ob das 25, 12 oder 2 Jahre her ist.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-489" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Kids_ViewII-808x500.jpg" alt="0.Kids_ViewII" width="808" height="500" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-495" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Steg_Schaukel-808x538.jpg" alt="0.Steg_Schaukel" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Die Freiheit, die in diesem Evergreen-Blick liegt ist wunderbar. Die entspannte Magie dieses Ort ist überwältigend. Menschen kommen her aus genau diesem Grund. Menschen leben hier aus genau diesem Grund. Sie machen sich die Entspannung des Ortes zu eigen, denn sie kommt aus dem Ort, nicht aus ihnen selbst.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-483" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.-Maya_Mask-808x538.jpg" alt="0. Maya_Mask" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Überall am See sind gemütliche Ecken zum Sitzen, kleine Stege zum Liegen oder geschützte Buchten zum Schwimmen. Doch die Ur- sowie die Neu-Einheimischen haben sich nicht nur die Entspannung, sondern auch die Orte zu eigen gemacht. So wollen all diese Orte der Entspannung auch bezahlt werden. Man kann zwar in der Ecke sitzen, auf dem Steg liegen und in der Bucht schwimmen – aber nur, wenn man dort auch konsumiert. Wir finden keinen Ort, an dem wir ohne Limonade entspannen dürfen.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-491" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Plants_Color-808x538.jpg" alt="0.Plants_Color" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-500" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Weg_-808x538.jpg" alt="0.Weg" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Wer nicht à la carte im Restaurant oder Hotel speist, kann nur Ananas, Wassermelone und eine Sorte Schokoladenkekse verspeisen. Nach zwei Tagen kennt der Kioskmann bereits meine halbe Lebens- und meine <a title="Link zur Story “I like your style!”" href="http://stories-i-tell.com/caye-caulker-belize-style/" target="_blank">Kompressionsstrumpfgeschichte</a>. Alles la carte ist liebevoll und köstlich zubereitet, doch teuer und konsumtreibend. Was wiederum meine Entspannung torpediert. Denn für mich bedeutet dies auch Gemütsgetriebenheit, Zeitlosigkeit, Konsumverzicht. Das Gemüt treibt ganz gut beim Wandern, Yoga machen, Nichtstun. Uhrzeiten muss ich zwei wissen: Um 15 Uhr entscheiden, ob ich um 19 Uhr essen möchte. Aber ständig muss ich meine Geldbörse aus dem Zimmer holen.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-488" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Dog_-808x454.jpg" alt="0.Dog" width="808" height="454" /></p>
<h3></h3>
<h3><img class="aligncenter size-medium wp-image-494" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Sea_Bed-808x497.jpg" alt="0.Sea_Bed" width="808" height="497" /></h3>
<p>Als ich mit leichter Geldbörse und trockenem Rucksack in das noch trockene Boot steige, denke ich trotzdem: Von hier nehme ich ein Stück mit. Denn die Magie in der Luft hat all mein Hab und Gut getrocknet. Vielleicht komme ich sogar noch einmal zurück. Denn genau diese brauchen meine Sachen spätestens nach dieser Bootsfahrt wieder. Und ich auch ein bisschen. Gut, dass man diese Magie niemals materialisieren kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Danke <a title="Link zum La Iguana Perdida" href="http://laiguanaperdida.com/" target="_blank">La Iguana Perdida</a> für die Einladung an diesen mystischen Ort.</p>
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		<title>Detox statt Tortilla</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2014 16:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Globale Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Mexico]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Surfing]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Suche nach einem Gericht ohne Tortillas endete in frischem, rohem Futter für Leib und Seele.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Monat reisten und ernährten wir uns jetzt schon in Mexiko. Insgesamt war das aufregend als auch lecker. Tag für Tag kamen wir immer besser zurecht. Wege fanden sich einfacher, der Rucksack packte sich schneller, das Spanisch sprach sich flüssiger und das Essensangebot verstand sich auch immer besser.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-416" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Beach_Jump-2-808x535.jpg" alt="0.Beach_Jump 2" width="808" height="535" /></p>
<h3></h3>
<p>Genau dieses Essen bestand meistens aus Tortillas. Insbesondere dafür verdient die mexikanische Küche auch größten Respekt – Tortillas kreativ und lecker zubereiten. Die Tortillas werden aus Maismehl, nicht aus Getreide gemacht. Besonders stolz sind die Hersteller, wenn sie aus 100% Maismehl sind. Mais ist für die Mexikaner, was Weizen für die Deutschen: Grund- und Stopfnahrungsmittel Nummer Eins.</p>
<h3></h3>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-431" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Beach5-2-808x494.jpg" alt="0.Beach5 2" width="808" height="494" /></p>
<h3></h3>
<p>Das Essen ist für die Mexikaner von besonderer Bedeutung. In Oaxaca erzählte uns einmal ein Einheimischer, die Mexikaner essen nicht, um satt, sondern um dick zu werden. Er selbst ist von Natur aus eher schlank und wird ständig gefragt, ob er eine Krankheit habe. Dabei sah er für mein Empfinden völlig gesund geformt aus.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-457" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Beach_UliLena-808x516.jpg" alt="0.Beach_Uli&amp;Lena" width="808" height="516" /></p>
<h3></h3>
<p>Alles auszuprobieren und sich Mexiko auch über das Essen zu erschließen machte Spaß. Doch mit steigendem Verständnis waren für uns Enfrijoladas, Entomatadas, Enchilladas am Ende doch immer Tortillas mit Hühnchen und ein bisschen Gemüse. Auch wenn die Zubereitungsweisen sich stets unterschieden, war das, was am Ende im Magen landete, ein Haufen Tortillas, ein Häufchen Hühnchen und ein Klecks Gemüse. Das war auch lecker, aber irgendwann der Tortilla Overkill. Da wir uns diesem aber nicht geschlagen geben und in den Pizzaladen gehen wollten, fragten wir in den Restaurants nach ‚algo sin Tortillas’ – etwas ohne Tortillas –, wurden daraufhin allerdings nur mit großen Fragezeichenaugen angeschaut. Das konnte niemand verstehen.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-425" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.BeachKid-2-808x538.jpg" alt="0.BeachKid 2" width="808" height="538" /></p>
<h3></h3>
<p>Auf dem Höhepunkt unseres Overkills landeten wir in unserer vorerst letzten Mexiko Station: La Punta in Puerto Escondido. Ein Ein-Straßen-Surfer-Dörfchen an Mexikos Westküste. Hier dreht sich das Leben vor allem um’s Surfen. Wer gerade nicht selber draußen ist, sitzt am Strand und schaut den anderen Surfern zu. Surfen, Essen, Surfen, Essen, Schlafen – das ist so ziemlich der Rhythmus von allen hier. Viele Wellen, viele Boardshorts, viele Tortillas sieht man hier.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-418" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.LaPunta-2-808x568.jpg" alt="0.LaPunta 2" width="808" height="568" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-417" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Beach_Surf_Foto-2-808x538.jpg" alt="0.Beach_Surf_Foto 2" width="808" height="538" /></p>
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<p>Zwischen Surfen und Surfen liefen wir also hungrig durch die eine Straße auf der Suche nach algo sin Tortillas. Den Ort, der ‚Frutas y Verduras’ – Früchte und Gemüse – hieß, fanden wir ziemlich vielversprechend und probierten es dort. Was wir fanden, war nicht nur ein tortillafreies Essen, sondern auch Lynnette.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-440" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Kitchen_Ly-2-808x509.jpg" alt="0.Kitchen_Ly 2" width="808" height="509" /></p>
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<p>Lynnette hat vor drei Jahren ihre Louis Vuitton High Heels in Barfuß eingetauscht. Für die Liebe und den Lebensstil zog sie vom Millionen-Straßen-Dorf New York in das Ein-Straßen-Dorf La Punta. Ihr Freund Tomo betreibt diesen Ort voller Frutas y Verduras, in dem man Essen, Schlafen, Surfen und Sein kann. Tomo ist hier vor allem zum Surfen. Schlafen und Sein können beide gut. Und Lynnette übernimmt das Essen. Denn zwischen all den Surfern hat sie hier ihren Platz gefunden: Sie hat sich voll und ganz der Detox Ernährung verschrieben. Für sich und manchmal auch für andere.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-437" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.FyV-2-808x520.jpg" alt="0.FyV 2" width="808" height="520" /></p>
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<p>Ihr Verständnis davon ist vor allem rohes Gemüse in frischer, getrockneter oder pulverisierter Form, Hauptsache nicht gekocht. Dazu viel Wasser – und keine Tortillas. Zuvor war mir nicht klar, dass man rohes Gemüse in so viele verschiedene Aggregatzustände verformen kann. Und dass diese auch noch wahnsinnig lecker sind. Dafür hat sie vom Zentrifugalentsafter bis zum Kokosnusstrockner unzählige Küchengeräte in ihrer nach oben offenen Küche auf dem Dach. Allein um unser kulinarisches Highlight – <a title="Link zum Rezept" href="http://www.livelynnette.com/raw-food-recipe-great-raw-pumpkin-pie-recipe/" target="_blank">einen rohen Kürbiskuchen</a> – herzustellen, benötigt sie davon fünf verschiedene. Diese zu reinigen dauert dabei noch länger, als sie schmutzig zu machen. Doch nichts kann ihre Leidenschaft für rohes Gemüse brechen.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-439" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Ingredients-2-808x538.jpg" alt="0.Ingredients 2" width="808" height="538" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-442" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Leafes-2-808x538.jpg" alt="0.Leafes 2" width="808" height="538" /></p>
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<p>In der Zeit, in der sie gerade nicht entsaftet oder trocknet, klettert sie auf den Dächern der Hütten von Frutas y Verduras umher. Denn auf all diesen baut sie ihr Gemüse an, um auch ganz sicher die pursten Zutaten zu haben. Von unten sieht Frutas y Verduras aus, wie ein hübsches Surfhostel voller Hängematten und Dreadlocks. Wenn man aber auf die Wave-Watching-Plattform, ganz oben über den Hütten klettert, sieht Frutas y Verduras aus, wie ein Gewächshaus voller Beete mit grünem Blattgemüse. Wenn Lynnette die Beete gießt, denken unten immer alle es regnet.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-450" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Plants_Ly_Palmen-2-808x538.jpg" alt="0.Plants_Ly_Palmen 2" width="808" height="538" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-448" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.PlantingSigns-2-808x538.jpg" alt="0.PlantingSigns 2" width="808" height="538" /></p>
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<p>Unser Tortilla Overkill stieß bei ihr neben Mitgefühl auch auf Fürsorge – und sie nahm uns mit in ihre Detoxwelt. Zwei Tage lang pflanzten, pürierten und pulverisierten wir mit ihr. Morgens kletterten wir mit dem Surfboard über Wellen und nachmittags mit der Leiter über die Beete.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-456" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.PlantingPeople-808x538.jpg" alt="0.PlantingPeople" width="808" height="538" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-454" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Körbe-808x532.jpg" alt="0.Körbe" width="808" height="532" /></p>
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<p>Der Mond war gerade in seiner zweiten Phase. Daher säten wir insbesondere Pflanzen, die ihre Samen außerhalb der Blüte tragen. Die mögen halt die zweite Mondphase. Pflanzen, die ihre Samen in der Blüte tragen mögen die erste Mondphase. Am Besten pflanzt es sich, wenn der Mond im Zeichen des Krebs steht. Nur niemals irgend etwas bei Vollmond pflanzen!</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-455" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Plants_LL-808x611.jpg" alt="0.Plants_L&amp;L" width="808" height="611" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-432" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Cacao-2-808x529.jpg" alt="0.Cacao 2" width="808" height="529" /></p>
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<p>Für 2cl Blaubeersaft braucht man eine ganze Packung Blaubeeren. Trotz Mastikationsentsafter. Aber danach sollte man auch erst einmal keine Erkältung mehr bekommen. Lynnette nennt es Anti-Ebola-Shot. Cranberries ohne Zuckerzusatz kann man nur selber machen und schmecken so viel besser, als die aus der Tüte. Zentrifugalentsaftetes Obst und Gemüse hält sich 24, Mastikationsentsaftetes 72 Stunden im Kühlschrank. Maca Puder passt zu jeder Saftkombination, wirkt wie ein natürliches Viagra und hilft beim Schwangerwerden. Wenn man es denn will. Spirulina Puder ist gut nach dem Sport und lässt die Muskeln schneller wachsen als jeder Proteinshake. Wenn man es denn will.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-433" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Food-2-808x538.jpg" alt="0.Food 2" width="808" height="538" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-435" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Food3-2-808x586.jpg" alt="0.Food3 2" width="808" height="586" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-452" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Spirulina-2-808x538.jpg" alt="0.Spirulina 2" width="808" height="538" /></p>
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<p>Neues Futter gab es also nicht nur für den Magen, auch für den Kopf. Doch besonders dankbar waren Kopf als auch Magen für den Tortillaentzug. Am Ende hatten wir zwei Tage lang nicht einmal an Tortillas gedacht – und Lynnette hatte uns von unserer Tortillaimmunität geheilt. Als wir abreisten, gab sie uns noch eine Tüte ihrer selbstgetrockneten, -gepellten und -gemixten Snacks mit. Diese aßen wir auf unserer Weiterreise mit Genuss – und mit einer Tortilla dazu.</p>
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<p>Vielen Dank <a title="Link zu Lynnette" href="http://www.livelynnette.com/" target="_blank">Lynnette und ihrer Detox-Kur im Live Loft Mexico</a> für diese Heilung.</p>
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<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-458" src="http://stories-i-tell.com/wp-content/uploads/2014/11/0.Ly_Lena3-808x534.jpg" alt="0.Ly_Lena3" width="808" height="534" /></p>
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